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Familienstärkung Afrika SOS-Kinderdorf
Unsere Erfolge im Jahr 2020

Familienstärkung in Afrika

Viele Menschen in Afrika leben in Armut. Finanzielle Not und mangelnder Zugang zu Bildung gehören zu den häufigen Gründen, aus denen Familien auseinanderbrechen. Rund 50 Millionen Menschen sind aufgrund der Coronapandemie in extreme Armut abgerutscht.

SOS-Kinderdorf setzt sich weiter dafür ein, von Armut betroffene Familien zu stärken und Kindern wie Erwachsenen Bildungswege zu eröffnen. Mit unserer Arbeit haben wir letztes Jahr 5.427 Menschen in Afrika erreicht. Dabei verfolgen wir drei Hauptziele:

  • Versorgung der Kinder
  • Stärkung der familiären Ressourcen
  • Unterstützung benachteiligter Jugendlicher auf ihrem Bildungsweg


Familienstärkung in Afrika

Das haben wir 2020 erreicht

11172

2627

Kinder besuchten die Grund- oder Sekundarschule.

9636

1220

Kinder, Jugendliche und Eltern wurden ärztlich versorgt oder krankenversichert.

46040

408

Eltern nahmen Beratung oder Schulungen zum Thema Kinderbetreuung und Kinderschutz wahr

Unterstützung für Familien in Not

Seit Jahrzehnten hat Äthiopien immer wieder unter schweren Dürreperioden und Hungersnöten zu leiden. SOS-Kinderdorf ist dort seit 1974 aktiv und hilft von Armut betroffenen Familien.

Problemlagen in Äthiopien

  • 5 Prozent aller Kinder werden nicht älter als fünf Jahre.
  • 21 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren sind untergewichtig.
  • Nur 54 Prozent der Kinder beenden die Grundschule.
  • Über die Hälfte der Äthiopier hat keinen Zugang zu Elektrizität.*

Im Jahr 2020 haben wir mit unseren Hilfsangeboten 210 Kinder und Betreuungspersonen in 93 Familien in Äthiopien erreicht

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Wirtschaft Äthiopiens wächst zwar, doch viele Menschen sind nach wie vor arm. Innenpolitische Instabilität und die Folgen der Coronapandemie drohen nun, diese Situation noch zu verschlimmern. Damit Familien nicht aufgrund von Armut auseinanderbrechen, setzen wir direkt bei den Betroffenen an. In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden fördert das SOS-Familienstärkungsprogramm die Kompetenz der Eltern, ihre Familien aus eigener Kraft aus der Armut zu führen. Durch gezielte Maßnahmen wie Berufs- und Erziehungsberatung, Fortbildungen sowie Starthilfen zur Existenzgründung leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe. Dieser Weg hat sich als sehr wirksam erwiesen: 2020 konnten 26 Familien aus unseren Programmen in die Selbstständigkeit entlassen werden. Hat ein Kind die Eltern verloren oder kann aus anderen Gründen nicht bei ihnen bleiben, versuchen wir, die bestmögliche Betreuungsmöglichkeit zu finden. Im Idealfall ist das bei den Verwandten, damit das Kind bei der erweiterten Familie aufwachsen kann. An unseren Standorten in Addis Abeba und Bahir Dar stehen wir den Betreuungspersonen des Kindes mit psychologischer und erzieherischer Beratung zur Seite. Wir helfen in Bereichen wie Bildung und Ernährung und stellen medizinische Versorgung sicher.

Bildung als Weg aus der Armut

Der beste Garant, gar nicht erst in Armut zu geraten, ist Bildung, und die fängt bekanntlich im Kindesalter an. Mit unseren Bildungsmaßnahmen in Addis Abeba und Bahir Dar unterstützen wir vor allem Kinder aus den Familienstärkungsprogrammen. Wir erstatten die Kosten für Schulgebühren sowie -materialien und stellen Internetzugänge zur Verfügung. Die Betreuungspersonen erhalten Fortbildungen, damit die Kinder auf ihrem Weg in ein unabhängiges Leben optimal gefördert werden. Im Rahmen der Coronahilfe haben wir die Unterstützung für in Not geratene Kinder und Familien an unseren sieben Standorten in Äthiopien erhöht. Wir leisten Hilfe in Form von Nahrungsmitteln und Hygieneprodukten sowie bei Miete, Gesundheit und Bildung.

* Quelle: https://data.worldbank.org/country/ethiopia

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