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SOS-Kinderdorf in Haiti nach dem Erdbeben 2021
Nothilfe Haiti

Erdbeben erschüttert Haiti

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Erdbeben erschüttert Haiti

Ein verheerendes Erdbeben der Stärke 7,2 traf Haiti am Samstag, 14. August, mit voller Wucht. Bislang wurden 600 Nachbeben in der Region registriert, die die Bevölkerung in Panik versetzten.

Die Zahl der Opfer stieg auf über 2.207 an, 12 268 Menschen sind verletzt und 320 werden vermisst. Mehr als 130.000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt. Viele Kinder wurden von ihren Eltern getrennt oder können diese nicht erreichen. UNICEF schätzt, dass etwa 1,2 Millionen Menschen, darunter 540.000 Kinder, von dem schweren Erdbeben betroffen sind.

Seit dem Erdbeben sind die Krankenhäuser überlastet und es fehlt an medizinischer Versorgung. Zudem kämpft das Land mit zunehmender Bandenkriminalität, steigenden COVID-19-Fällen sowie Preisanstieg und Lebensmittelknappheit. In Les Cayes sind Rettungsarbeiten durch kaputte Straßen und Menschenandrang erschwert.

Lage in den SOS-Einrichtungen

Auch einige Familien aus den SOS-Familienstärkungsprogrammen haben ihre Häuser verloren und wurden verletzt. Noch immer konnten nicht alle Familien erreicht werden. Das SOS-Kinderdorfteam vor Ort, versucht, soweit möglich, die Betroffenen mit Wasser, Nahrungsmitteln und einer vorübergehenden Unterkunft zu versorgen. Ein Psychologenteam leistet im SOS-Kinderdorf Les Cayes psychosoziale Unterstützung. Das Bildungspersonal arbeitet daran, das Risiko einer Ansteckung mit COVID-19 zu begrenzen.

Die Kinder und Mitarbeitenden, die im SOS-Kinderdorf Les Cayes wohnen, sind wohlauf und in Sicherheit. Aber es wurden einige Mitarbeitende, die nicht im Kinderdorf wohnen, verletzt. Zusätzlich wurden im SOS-Kinderdorf die Wassertanks beschädigt.

"Für die kommenden Tage bereitet sich SOS-Kinderdorf Haiti darauf vor, in den Gemeinden mit einem Soforthilfeprojekt zu starten, das zunächst auf die Verteilung von Hygiene- und Lebensmittelpaketen abzielt. In einer zweiten Phase wird sich das Projekt darauf konzentrieren, Familien dabei zu helfen, ihr Leben wieder aufzubauen und der Armut zu entkommen.“

Faimy Carmelle Loiseau, Nationale Direktorin SOS-Kinderdorf Haiti

Nothilfemaßnahmen in Haiti

SOS-Kinderdorf Haiti hat bereits begonnen, Nothilfemaßnahmen vor Ort umzusetzen, um Familien in Not sofort zu unterstützen.

Mit Ihrer Spende

  • werden betroffene Familien mit Nahrungsmitteln, Wasser, Hygieneartikeln, Schutzmasken und Zelten versorgt,
  • werden Familien und Kinder in Notunterkünften betreut,
  • erhalten traumatisierte Kinder und Erwachsene psychosoziale Begleitung,
  • werden unbegleitete und von ihren Familien getrennte Kinder betreut,
  • werden Familien zusammengeführt, die aufgrund des Erdbebens getrennt wurden.


nothilfe

So können Sie helfen!

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Das können Sie beispielsweise bewirken

82856

10

Hygieneartikel für eine Person

82856

45

Wasserversorgung für eine Familie monatlich

82856

256

psychologische Betreuung eines traumatisierten Kindes für einen Monat

SOS-Kinderdorf in Haiti

SOS-Kinderdorf ist seit 1984 in Haiti vor Ort. Die Not in dem ärmsten Land Amerikas ist groß: Das Land wurde erst fünf Jahre zuvor von Hurrikan „Matthew“ verwüstet. Auch 2010 traf ein Erdbeben die Hauptstadt Port-au-Prince, bei dem 222.000 Menschen starben und mehr als eine Million Menschen ihr Zuhause verloren. Die Familien in Port-au-Prince leiden bis heute an den Folgen des Erdbebens.