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Wenn Familien in Not geraten

Allein, abgehängt, verzweifelt

Stress, Überforderung, finanzielle Schwierigkeiten oder psychische Probleme: Gründe, aus denen Familien in Notlagen geraten, gibt es viele. Ist der Alltag erst einmal zur Ausnahmesituation geworden, fällt es vielen schwer, sich alleine wieder aus ihrer Lage zu befreien. Darunter leiden vor allem Kinder.

Immer mehr Kinder in Deutschland leben in Familien, in denen sie in ihrem Wohl gefährdet sind. Die Zahl der Kindeswohlgefährdungen ist auf einem Höchststand. 37.881 Inobhutnahmen wegen Kindeswohlgefährdungen registrierten deutsche Jugendämter zuletzt im Jahr 2020. Alle 13 Minuten wird ein Kind hierzulande zu seinem Schutz aus der Familie genommen. 

In vielen Fällen hätte es gar nicht so weit kommen müssen, hätte die Familie rechtzeitig Hilfe bekommen, darin sind sich Experten einig.

So hilft SOS-Kinderdorf

Um Wege aus solchen Krisen aufzuzeigen, unterstützt SOS-Kinderdorf Kinder und Eltern mit zahlreichen präventiven Angeboten. Wir helfen Eltern, vor allem Alleinerziehenden,

  • mit Herausforderungen in der Familie leichter umgehen zu können,
  • Überforderungssituationen zu minimieren,
  • das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern zu verbessern.


Helfen Sie uns, Familien in Krisen neuen Mut zu geben und Kindern ein Aufwachsen in Liebe und Geborgenheit zu ermöglichen.

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So können Sie helfen!

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Das können Sie bewirken

82856

10

Lernmaterialien für einen Schüler in der Lernhilfegruppe

82856

50

Krabbel-Fit-Kurs für eine Familie

82856

100

Ausflugsfahrt für fünf Kinder

82856

250

Materialkosten für fünfwöchige Malkurse für insgesamt 30 Kinder

82856

3000

Videobasierte Elternberatung „Marte Meo“

82856

5000

Krisenhilfe, wie die Notunterbringung einer Familie

So geht es Samira einige Monate später

Die Situation in der Familie hat sich erheblich verbessert. Samira wird durch eine Erziehungsbeistandschaft von SOS-Kinderdorf betreut. Die Pädagogin trifft das mittlerweile siebenjährige Mädchen einmal die Woche und bastelt oder liest mit ihr, um Samira zu fördern und sie in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken. 

„Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter hat sich stark verbessert und sie fühlt sich daheim wieder wohl.“

SOS-Pädagogin und Betreuerin von Samira

Auch wenn Samira in der Schule mit dem Stoff hinterherhängt, läuft es mittlerweile besser für sie. Mit ihrer Betreuerin arbeitet sie spielerisch an ihrer Leseschwäche. Samiras Mutter wird im Alltag und bei erzieherischen Fragen durch die sozialpädagogische Familienhilfe unterstützt. Auch die Treffen der verstrittenen Eltern werden begleitet. Damit es Samira auch weiterhin gut geht, wird SOS-Kinderdorf die Familie langfristig unterstützen müssen.

Samira SOS-Kinderdorf


Dank Ihrer Spende

Das konnten wir 2020 erreichen

46040

1479

Fälle gab es, in denen wir Familien durch erzieherische Angebote in ihrem Alltag begleitet, beraten und unterstützt haben.

9636

457

Menschen und Familien hat SOS-Kinderdorf individuelle Hilfen je nach Lebenslage angeboten.

11170

99

Jugendliche und junge Erwachsene wurden im ambulant-betreuten Wohnen unterstützt.